Der Baum stützt sich auf seinen Wurzeln, der Mensch auf sein Herz.
  Der Baum stützt sich auf seinen Wurzeln, der Mensch auf sein Herz.                                                

„Fernseher, PC und der ganz normale Alltag mit Kindern – Tipps für Eltern.  INFORMIERTE ELTERN – STARKE ELTERN, DIE KINDERN ORIENTIERUNG GEBEN!“

Foto: S.W.

 

Moin-moin aus Lübeck!

 

Das Miles! Team hat sich auf den Weg nach Bad Bramstedt gemacht, um beim Elterninformationsabend zum Thema: „Fernseher, PC und der ganz normale Alltag mit Kindern – Tipps für Eltern. INFORMIERTE ELTERN – STARKE ELTERN, DIE KINDERN ORIENTIERUNG GEBEN!“ dabei zu sein.

 

 

 

Die Ambulante und Teilstationäre Suchthilfe (ATS) Schulsozialarbeit in Kooperation mit der ATS-Fachstelle für Mediennutzung und Medienabhängigkeit, die Erziehungs- und Familienberatung Kaltenkirchen/Bad Bramstedt sowie die Grundschule Am Bahnhof (Bad Bramstedt), die Grundschule Maienbeeck (Bad Bramstedt/Wiemersdorf), die Grundschule Am Storchennest (Bad Bramstedt), die Grundschule Hitzhusen/Weddelbrook und die Bramau-Schule in Bad Bramstedt haben zu diesem Elterninformationsabend eingeladen. 

 

Durch die herzliche Begrüßung von Judith Maiwald, Regionalleitung der Suchtberatungsstelle Kaltenkirchen, wurden wir schon gut an das Thema herangeführt.

 

Nach der Begrüßung stieg Rainer Leichsenring gleich in seinen Vortrag „Kinder wollen und sollen Medien nutzen – worauf sollten Eltern dabei achten?“ ein. Rainer Leichsenring ist bei der ATS-Fachstelle für Mediennutzung und Medienabhängigkeit im Einsatz. Seit 30 Jahren befasst er sich mit dem Thema Sucht. Mit einem geschichtlichen Abriss vom Computer und dem Internet lieferte er uns den Einstieg in das Thema. Im Jahr 1941 gab es schon den ersten PC. In den 50er Jahren begann die Entwicklung der ersten Serien-Computern. Das Internet auch genannt „World Wide Web“ sollte damals nur als Wissenschaftliche Plattform dienen. Es birgt Chancen & Risiken die Rainer Leichsenring mit anschaulichen Beispielen den Zuhörern näher gebracht hat. Denn nicht immer wissen die Eltern was ihr Kind am Computer macht. Nicht immer ist man dabei und kann über die Schulter schauen. Was alles beim Download von Filmen/Videos/Games passieren kann ist nicht ohne. Auf welchen Internetseiten trotz Alterseinschränkung selbst 10-jährigen Zugriff gewährt wird – einfach unfassbar. Selbst die FSK-Kennzeichnung der Altersgruppen von den Herstellern kann nicht immer glauben geschenkt werden. Bei Auffälligkeiten wie Übermüdung, Konzentrationsstörung, Leistungsabfall, Fehlzeiten in der Schule oder sogar Schulverweigerung sollten die Eltern hellhörig sein und sich auch bei Bedarf von außen Unterstützung holen. Der Vortrag vermittelte uns, dass es keinen Sinn macht den Kindern den Umgang mit den „Neuen Medien“ zu verbieten. Im Gegenteil sollten Eltern auf einige Dinge Acht geben und mit den Kindern hierzu in Kommunikation bleiben. 

 

Julia Ruhstrat stellte das Jugendzentrum Bad Bramstedt (JUZ) kurz und knapp vor. Es besteht dort die Möglichkeit für die Kids einen Computerführerschein genannt „Netcomp@ss“ zu machen. Eine tolle Möglichkeit für die Kids.

                  

Nach einer kurzen Pause ging es mit dem Vortrag „Grenzen setzen in der Erziehung – eine Herausforderung in der Beziehung zwischen Eltern und Kindern“ von Marius Neuhaus, Leiter der Erziehungs- und Familienberatung Kaltenkirchen/Bad Bramstedt weiter. Gleich zu Beginn wurden wir darauf aufmerksam gemacht, dass im Übergang zur Pubertät die Erziehung aufhört – hier findet ein Wechsel von der Erziehung zur Beziehung statt. In dieser Phase gehorchen Kinder nicht mehr sondern kooperieren mit uns Erwachsenen. In dieser Zeit verändern sich die Kinder stetig und die Eltern sollten in dieser Phase mit wachsen. 

 

Also für beide Seiten eine neue Erfahrung die nicht immer mit Freude gelebt werden kann. An einem Tag läuft es gut an einem anderen Tag eher nicht so gut. Beide Seiten müssen das Miteinander auslohten und ihren gemeinsamen Weg finden. Die Gute Ordnung in der Familie ist die halbe Miete. Das Kind ist nicht der beste Freund der Eltern. Eltern sollten ihre Rolle einnehmen und Autorität ausüben, ohne autoritär zu werden. Ein respektvoller gegenseitiger Umgang ist hier der Schlüssel zum Glück. 

Unser besonderer Dank gilt Johanna Bosch & Uwe Dau (ATS-Schulsozialarbeit), die uns sehr herzlich begleitet und betreut haben.

 

Miles! wird sich in der Juli-Ausgabe den Kids widmen. Es wird unter anderem um Streitschlichter,  das Schulfach „Glück“, Achtsamkeit und um die „WOHLI-Konferenz“ gehen. Also es bleibt spannend!“ Wir sind viele!

 

(Erstveröffentlichung 05/2015 online im Miles! Das Magazin)

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