Der Baum stützt sich auf seinen Wurzeln, der Mensch auf sein Herz.
  Der Baum stützt sich auf seinen Wurzeln, der Mensch auf sein Herz.                                                

Musik macht glücklich!

Foto: www.pixabay.com

Geht es euch auch so, dass ihr, wenn ihr bestimmte Musik und Lieder hört, dass euch sofort Situationen und Erlebnisse in den Kopf schießen, die einmalig und wunderschön waren?

 

Musik ist nicht nur ein schöner Zeitvertreib. Nein, Musik ist ein Balsam für die Seele. Dass die meisten Menschen nur selten singen oder musizieren ist schade. Musik und Melodien können uns intensiv rühren oder berühren. Man sitzt im Auto auf dem Weg zu einem Termin und plötzlich läuft ein ganz bestimmter Musiktitel im Radio. Da kommen einem gleich ganz viele Gedanken in den Kopf.

 

Es fühlt sich an als ist das Ereignis erst gestern geschehen und wir sind mit unseren Gefühlen schon mitten drin. Die erste große Liebe, der erste Discobesuch, die Party zum 18. Geburtstag … 

Und schon sehnt man sich in die vergangene Zeit zurück.

 

Musik kann uns aber auch einen Schauer über den Rücken jagen. Dann wenn wir Musik mit  negativen Erlebnisse verbinden. Diese möchte man einfach nur vergessen und bei Seite schieben und wir schalten schnell auf einen anderen Radiosender um.

 

Ich erinnere mich an eine ältere Dame die an Alzheimerdemenz erkrankte und kaum in der Lage war, Worte zu finden und auszusprechen. Die auch umgekehrt beim Zuhören den Sinn von Worten lange schon nicht mehr verstand. Folglich schwieg sie seit Jahren. Aber singen konnte sie, fehlerfrei und textsicher arbeitete sie sich durch zahlreiche Strophen. Die Lieder ihrer Kindheit waren so fest eingebrannt, dass sie Worte zurückbrachten, die beim normalen Sprechen längst verloren waren. Und mit den alten Melodien kam auch die Begeisterung ihrer Kindheit nach vielen Jahrzehnten zurück. Diese Dame war einfach nur glücklich und in ihrer eigenen Welt. Irmgard – du hast es richtig gemacht!
 

Die Musik beeinflusst unser Limbische System, eine Art Emotionschip im Gehirn - und dagegen kann sich der Verstand nicht wehren. Aber Musik ist nicht gleich Musik. Ein harmonisches Musikstück hat eine völlig andere Wirkung auf das menschliche Gehirn als eine zufällige Tonfolge. Das Gefühl für Harmonie ist offensichtlich angeboren. Moderne Musik, die Harmonien meidet, hat diesen Effekt nicht. Wer dagegen harmonische Lieder singt, schüttet Glückshormone aus. Experten sprechen vom sogenannten „Chill-Faktor“. Hierbei verändern sich der Puls und die Atmung. Ebenfalls verändern sich die Hauttemperatur und die Aktivität der Gesichtsmuskulatur. Sogar das Immunsystem wird durch Musik beeinflusst, und das Gefühl. Menschen, die unter starken Stimmungstiefs leiden, können sich durch „ihre“ Musik gleichsam am eigenen Schopf wieder nach oben ziehen. Deshalb ist Musik eine Art nebenwirkungsfreies Antidepressivum. Und am wirksamsten sind die Melodien, die man aus der Kindheit kennt. In diesem Sinne ist „Oh du fröhliche…“ die beste Musik, die der Neurologe empfehlen kann - am besten das ganze Jahr hindurch.

 

Laut Statista „Das Statistik-Portal“ ist die beliebteste Musikrichtung der Deutschen englisch- und deutschsprachige Rock- und Popmusik, Oldies und Evergreens. 2014 wurden insgesamt 95,9 Millionen Tonträger in Deutschland verkauft. Der Umsatz aus dem Musikverkauf lag bei 1,48 Milliarden Euro. 

 

Nach einer Statistik des „Deutschen Musikrats“ liegt der deutsche Schlager mit  52,1 % auf Platz 4 der bevorzugten Musikrichtungen nach Altersgruppen gesehen. 

 

Quelle: Statistik des „Deutschen Musikrats"

 

Spätestens seit Helene Fischer ist der deutsche Schlager wieder salonfähig und hip geworden. Wer kennt ihn nicht den Musik-Clip zum Hit „Atemlos“!? Durch Helene Fischer hat der Schlager ein frisches Image bekommen und bringt Menschen jeder Altersklassen in den Konzerthallen zusammen.

 

Kurz vor Weihnachten 2015 wollte ich dem Phänomen „Schlager“ auf den Grund gehen. Bei meinen Recherchen fiel mir auf, dass es im Bereich Schlager verdammt viele Doubles gibt. Nun wollte ich es genauer wissen.

 

Warum macht Musik glücklich?

 

Und warum wird man Double eines Weltstars?

 

Mit SonJA on Tour! und Fotografin Joanna Kripps habe ich mich auf den Weg nach Neumünster gemacht um dort in die Welt der Helene Fischer Double Show von „Barbara – Das Helene Fischer Double“ einzutauchen. Das BEST WESTERN Hotel Prisma hat zum „Best of Helene“ eingeladen.

 

Um 21 Uhr war es dann soweit. Der DJ legte mit der Musik los, die Tür geht auf und schon steht „Barbara – Das Helene Fischer Double“ auf der Bühne. Sie reist ihr Publikum von Lied zu Lied immer weiter mit in den Bann der Schlagermusik. Seit vielen Jahren steht Barbara Vorbeck mit den besten Musikern Deutschlands auf der Bühne und bereist als Sängerin die ganze Welt. Würde man nicht genau wissen wie Helene Fischer in Wirklichkeit aussieht, würde „Barbara – Das Helene Fischer Double“ aufgrund der Ähnlichkeit in Stimme, Charme und Optik glatt als das Original durchgehen. Die ausgebildete Stimme von Barbara Vorbeck klingt sehr nah am Original und durch ihre unglaublich positive, sympathische und natürliche Ausstrahlung ist sie ein absoluter Publikumsmagnet mit 100% Livegesang. Ihre Freude auf der Bühne überträgt sich sofort auf das Publikum, dass sie in ihre Shows mit einbindet.

 

Im Nachgang zum Auftritt habe ich Barbara Vorbeck noch ein paar Fragen gestellt. 

 

Barbara Vorbeck "Barbara – Das Helene Fischer Double", Foto: JK Fotografie und Kommunikationsdesign

 

Barbara, wie entstand die Idee zu „Barbara – Das Helene Fischer Double“ - möchte man sich nicht eher selbst auf der Bühne verkörpern?

Ich bin bereits seit vielen Jahren Helene Fischer Fan. Ich bewundere ihre Energie auf der Bühne und ihre positive Ausstrahlung. Hinzu kommt, dass mir die Musik von Helene Fischer sehr gut gefällt. Die Idee, als Helene Fischer Double aktiv zu werden, wurde mir Anfang 2013 durch Freunde angetragen, die selber auch Musiker sind. Später kamen immer mehr Anfragen von Agenturen dazu. Nach kurzer Bedenkzeit war mir klar, das möchte ich machen! Rückblickend kann ich heute sagen, dass es bisher eine großartige Zeit als Double war und ich mich für 2016 und die kommenden Jahre auf viele neue Auftritte und interessante Begegnungen mit meinem Publikum freue. 

 

Geht ein Stück Barbara mit auf die Bühne?

Wenn ich als Helene Fischer Double auf der Bühne stehe, dann ist immer ein Teil von mir selbst präsent. Ich kann mich sehr gut in ihre Songs hineinfühlen und versuche dieses immer auch dem Publikum zu vermitteln. Aber natürlich arbeite ich als Profi-Musikerin auch an eigenen Songs. Mittelfristig ist daher die Veröffentlichung meiner ersten CD geplant. Langfristig möchte ich mit meiner eigenen Band und eigenen Liedern auf Tour gehen.

 

Wie fühlt es sich an ein Double zu sein und in die Rolle einer anderen Person zu schlüpfen? Kannst Du das mit Worten und Gefühlen beschreiben?

Für mich fühlt es sich sehr gut an, als Double tätig zu sein. Diese Mischung aus tollen Helene Fischer Songs und persönlicher Anteile in der Performance resultiert für mich selbst in schönen Emotionen, die auch das Publikum spürt. Wenn dann der Funke zum Publikum übergesprungen ist, die Leute mitsingen, klatschen und ausgelassen tanzen, dann fühle ich mich nicht nur als Künstlerin wertgeschätzt. In solchen Momenten bin ich einfach nur glücklich.

 

Was ist Dir wichtig für deine Auftrittsvorbereitung?

Vor meinen Auftritten ist mir das Einsingen sehr wichtig. Etwa 20 Minuten sind hierfür eine ideale Zeitspanne, praktiziert möglichst in einem separaten und ruhigen Raum. Ich trinke sehr gern stilles Wasser und natürlich ist es auch wichtig für den Flüssigkeitshaushalt des Körpers. Gerade im Sommer wird es ganz schön heiß auf der Bühne. Da muss der Organismus immer gut hydriert sein um voll leistungsfähig zu bleiben.  

 

Hast Du nach so vielen Liveauftritten noch Lampenfieber?

Ja, das habe ich durchaus. Aber diese Art von Lampenfieber ist mir sehr willkommen. Ich empfinde die Anspannung vor einem Auftritt als wichtig und durchaus positiv, denn hierdurch wird mein ganzes Ich in optimale Vorspannung für den Auftritt versetzt. Natürlich ist das Flair und sind die jeweiligen Rahmenbedingungen bei jeder Veranstaltung anders, aber der Adrenalin-Kick, welcher durch das Lampenfieber ausgelöst wird, ist immer gut für mich um volle körperliche Leistungsfähigkeit während meines Auftritts bringen zu können und auch geistig hellwach zu sein.

 

Bist Du Helene Fischer schon einmal persönliche begegnet?

Ja, das bin ich. Es war im Jahr 2012. Ich hatte ein Engagement als Sängerin auf dem „Traumschiff“, es war eine wunderbare Reise nach Puerto Rico. Helene Fischer spielte eine Rolle als Reiseleiterin für die gleichnamige TV-Serie und so ergab sich ihre Bekanntschaft. Schon damals faszinierte mich ihre positive und frische Ausstrahlung. Diese Begegnung war sehr inspirierend für mich und ich denke bis heute sehr gerne daran zurück. 

 

Warum macht Dich Musik glücklich und was verbindest Du mit ihr?

Musik ist für mich pure Emotion. Eine „Sprache des Gefühls“, die Menschen glücklich macht, nicht ganz so einfache Zeiten besser überstehen lässt und Menschen miteinander verbindet. Musik zu machen und zu hören berührt mich in meinem innersten. Es macht mich glücklich, auf der Bühne zu stehen und mein Publikum zu spüren. Die Emotionen des Publikums, welche ich während meiner Auftritte auf der Bühne empfange, geben mir ein tolles Gefühl. Für mich gibt es nichts Schöneres als den Moment, in dem ich als Sängerin die Menschen erfreuen kann.

 

Jeder hat mal einen schlechten Tag und der Seele geht es nicht gut. Was machst Du um Dich zu motivieren und aus einem schlechten Tag einen guten Tag werden zu lassen?

Wenn ich mal nicht so gut drauf bin, dann ziehe ich besonders viel positive Energie aus langen Spaziergängen am Strand. Meine Hündin Amy ist mir auch hier immer eine treue Begleiterin gewesen, ich hänge sehr an ihr. Sport, gutes Essen und anregende Gespräche mit Familie und Freunden sind ebenfalls Dinge, mit denen ich negative Stimmung am besten überwinde. Und natürlich Musik hören -  das hilft eigentlich immer.    

 

Dein persönliches Lebensmotto?

„Lebe Deinen Traum“ trifft es wohl am besten.

 

Wie sieht Dein Weg zum glücklich sein aus – gibt es ein Geheimrezept?

Ich denke, dass jeder für sich selber herausfinden sollte, wo der Schlüssel für das eigene Glück zu suchen ist. Für mich ist es die Musik. Menschen mit meinen Auftritten zu erfreuen, macht mich ebenso glücklich, wie die Tatsache, dass ich als Sängerin beruflich das tun kann, was mir so viel bedeutet. Ich bin dankbar und glücklich für jeden Tag, an dem ich meinen Traum lebe und hoffe, dass es noch sehr lange so weitergeht. 

 

Möchtest Du den Lesern noch etwas sagen?

Vielen Dank für das Interview und allen Lesern dieser Zeilen eine schöne Zeit. Vielleicht sehen wir uns einmal persönlich auf einem meiner Konzerte.

 

Herzlichen Dank Barbara, dass SonJA on Tour! Backstage hinter die Kulissen blicken durfte.

Dir weiterhin alles Gute auf Deinem musikalischen Glücksweg.

 

 

Barbara Vorbeck "Barbara – Das Helene Fischer Double" und SonJA on Tour!, Foto: JK Fotografie und Kommunikationsdesign

 

 

Musik kann als sozialer Klebstoff unserer Gesellschaft angesehen werden. Durch das gemeinsame singen und musizieren wird das Gruppengefühl gestärkt. Laut Gehirnforschern schwingen sogar die Gehirnwellen der Musizierenden im Gleichklang. Unser Körper belohnt dies mit Ausschüttungen des Glückshormons Endorphin und Dopamin. Nach einer Weile kommen noch Serotonin und Noradrenalin hinzu, die eine antidepressive Wirkung haben. Auch geringere Mengen des Stresshormons Cortisol werden produziert. Musizieren entspannt, bringt die Emotionen ins Gleichgewicht, macht wacher und aufmerksamer, glücklicher. Es kommt zu einer Bildung von Abwehrstoffen, die zu einer Stärkung des Immunsystems führen. Auch das Gefühl und die Freude für Rhythmus ist etwas was uns allen inne wohnt. Musik verhilft uns zur ursprünglichen Glückseligkeit.

 

Da sage ich nur noch: “MUSIK ab!“

 

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